Der Kundige Khamon war wahrscheinlich der erste Fenn, der vor vielen hundert Wenden die Araks am Weltensteig entdeckte. Seine Aufzeichnungen sind dennoch gut erhalten und stellen noch immer einen wichtigen Teil des Bestiarium von Isdraia dar. Die Spezifizierung der Lebewesen Dystopias ist eine weitere und wichtige Kategorie dieses Blogs und wird euch in Zukunft häufiger begegnen. Araks kommen übrigens am Anfang des zweiten Kapitels kurz vor. Aber nun denn, schaut selbst. Links die Abschrift, rechts das Original:

Zusammengetragen vom Kundigen Khamon im 152. Stieg

Aussehen: Araks sind große und wuchtige Raubvögel mit orangefarbenem Gefieder, wobei ausgewachsene Araks eine Flügelspannweite von bis zu sechs Schritten erreichen können. Auf dem Boden stützen sie sich auf ihren angewinkelten Flügeln ab, welche an den Flügelfortsätzen mit Krallen versehen sind. Außergewöhnlich sind die Augen der Araks: zusätzlich zu den zwei Augen seitlich am Kopf besitzen sie ein großes, trübes Auge auf der Oberseite des Kopfes, sowie zwei mit Knochenwülsten geschützte Augen an den Krallen der Flügel.

Verhalten: Araks leben überwiegend an den großen Hängen des Weltensteiggebirges im westlichen Fennreich. Meistens bewegen sie sich gleitend fort, was wohl ihrer Größe geschuldet ist. Aktiver Flug mit schlagenden Flügeln ist selten zu beobachten. Ihre Nester bauen Araks hoch oben in starken Bäumen, die Baumkronen sind hierbei oft abgefressen und werden zum Nestbau benutzt. Die Raubvögel ernähren sich außerdem von Fischen, welche sie aus dem Gleiten über das Wasser heraus fangen.

Gefieder: Eine Besonderheit der Araks ist das orangefarbene Gefieder. Es scheint als würden diese Federn auf Sonneinstrahlung reagieren. Sind sie normal überdurchschnittlich fest und gerade, kräuseln sie sich im Schatten und plustern sich auf, außerdem verfärben sie sich ins Graue. Dieser Effekt ist auch bei losen Federn zu beobachten und dauert einige Momente. Araks scheinen somit im Schatten nicht flugfähig zu sein.

Anmerkungen in Bezug auf die Brigade: Die starken Federn der Araks könnten zum Bauen von Pfeilen benutzt werden, jedoch muss hier die Untauglichkeit im Schatten beachtet werden. Araks sind wenig erforschte Tiere, so sind etwa die Funktionen der zusätzlichen Augen nicht erkennbar. Es war außerdem bisher nicht möglich, ein Arak zu fangen und zu zähmen. Sollte dies gelingen, kann über eine Benutzung als Reittier nachgedacht werden.

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Karls Lieblingssprachen sind nicht Deutsch oder Englisch, sondern C++, TypeScript und Scala. Daher sind Karls Beiträge auch eher ... sagen wir ... technologisch angehaucht. Er kümmert sich um die Programmierung unseres Spiels und betreut auch alle anderen technischen Systeme der Firma.

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