In diesem Beitrag wollen wir die Raubbären näher beleuchten und gleichzeitig ein neues Artwork von David vorstellen.

Über Raubbären

Raubbären sind die größten und gefährlichsten Wildtiere im Dämmerlichtwald Isdraias. Ihre Schulterhöhe überragt einen ausgewachsenen Fenn um ein gutes Stück. Doch ihre beachtliche Größe ist Fluch und Segen zugleich. So haben sie zwar kaum natürlichen Feinde, aber sind auch zu laut und auffällig, als dass sie sich unbemerkt Beutetieren nähern könnten. Eine ihrer Hauptnahrungsquellen sind daher Vogelnester in den Baumwipfeln, die sie auf den Hinterbeinen erreichen. Ansonsten ernähren sie sich überwiegend von Aas, oder machen anderen Räubern ihre Beute streitig, wobei es zu Kämpfen kommen kann.

Wegen dem ständigen Mangel an echter Beute sind Raubbären trotz ihrer Größe recht hager. Ihr Fell ist teils verfilzt und oft von Narben übersäht. Ihre Köpfe ähneln denen anderer Bärenrassen, sind aber entsprechend größer. Ihre Zähne und Krallen sind lang wie Dolche und zudem so hart, dass sie ohne weiteres Knochen und gar die eisernen Rüstungen der Fenn zerstören können.

Raubbären sind in der Regel Einzelgänger und treten nur während der Balz am Ende der Ostwindphase für einige Dunklungen als Paare auf. Selbst die Jungbären werden schon nach nur einer Windwende von den Müttern alleine gelassen. Da sie zu diesem Zeitpunkt aber schon so groß wie normale Bären sind, besteht für die Jungen nur wenig echte Gefahr.

Auch wenn Raubbären von zufälligen Begegnungen mit Fenn nichts zu befürchten haben, kommt es eher selten zu Zusammentreffen. Das liegt daran, dass Fenn die angrenzenden Waldgebiete selbst bejagen und so für kleinere Raubtiere wenig Beute übrig bleibt, die Raubbären ihnen wiederum streitig machen könnten. Obendrein halten die Jäger und Grünbrigadisten der Fenn die Augen stets nach Raubbären offen und locken sie notfalls mit frischem Aas rechtzeitig von den Siedlungen weg. Wenn es doch mal zu einer Begegnung kommt, bleibt den Fenn nur die Flucht. Es benötigt gut ein halbes Dutzend Speerträger, um einen ausgewachsenen Raubbären in die Schranken zu weisen.

Über das Artwork

Wieder war es David Frasheski, der sich mit viel Freude und Begeisterung der Illustration dieser Tiere angenommen hat. David hatte vor diesem Werk erst den Dämmerlichtwald für uns illustriert und kennt sich mittlerweile sehr gut mit der Welt Dystopia aus – und das, obwohl er kein Deutsch spricht und von uns lediglich seitenweise übersetzte Inhalte bekommt. Wie üblich hat sich David also mit viel Engagement in die ihm gelieferten Textstellen und Informationen gestützt und kam dann wenige Tage später mit einem Entwurf um die Ecke, der schon sehr genau das war, was wir uns vorgestellt hatten. Die Finalisierung dauert dann ebenfalls nur wenige Tage.

Heraus kam ein wunderschönes Bild eines Raubbärenpaares, das uns später als Bild einer Spielkarte des Dystopia ECG dienen wird:

Raubbären von David Frasheski, Copyright by Beyond Worlds GmbH

Über den Künstler

David Frasheski ist Künstler aus Kenosha, einer Stadt in Wisconsin. Er hat einen Bachelor in Kunst und Game Design und arbeitet als freiberuflicher Illustrator. David liebt die Natur und malt daher auch sehr gerne direkt in der Wildnis. Unserer Meinung nach ist er einfach einer der feinsten Menschen, die dieser Planet zu bieten hat.

David in den Sozialen Medien:

Über den Autor

Felix ist eigentlich irgendwie überall involviert. Er arbeitet an den Büchern und am Spiel mit, aber schreibt auch gern Kurzgeschichten, Lieder und Gedichte. Außerdem liebt er Kunst – und bedauert es zutiefst, nicht malen zu können. Erdentage seien laut Felix leider viel zu kurz, um alles Erlebenswerte erleben zu können.

Beiträge ansehen