Das Team

Das kann doch nicht sein, dass es das noch nicht gibt…

waren mehr oder minder immer wieder die Worte, mit denen unsere allabendlichen Gespräche begannen. Wir sind sechs ganz normale Leute, mit Ecken, Kanten, Macken und Problemen. Vor Jahren haben wir uns in einem Online-Spiel kennen- und schätzen gelernt. So grundverschieden wir sind, so eint uns doch eine gewisse Sache: Anspruch. Der Anspruch an Qualität, der Anspruch an Nachhaltigkeit und der Anspruch an Tiefe. Wir sind alle zwischen 25 und 40 Jahre alt, stehen mal fest, mal weniger fest im Leben. Wir haben unsere Hobbies, unsere Verpflichtungen, unsere Freunde, Familien und unsere Arbeit. Wir leben alle kein schlechtes Leben und das dazu in einem tollen Land im Herzen Europas.

Nicht nur das Spielen hat uns geeint, sondern auch unsere Ansichten. Kritik an gesellschaftlichen oder sozialen Themen wurde ebenso geteilt wie Diskussionen über die Kurzlebigkeit der Dinge. Und da kommen wir auch schon zu den frühen Anfängen des Projekts. Fast täglich teilten wir einige Stunden Spaß beim gemeinsamen Zocken, bis stets der späte Abend kam. Die Zeit, wo man den Tag ausklingen lässt. Ihr kennt das sicherlich. Ob man nun gemütlich zusammensitzt oder durch das Headset miteinander spricht, am Schluss, wenn nur noch „der harte Kern“ beisammen ist, werden die Gespräche meistens tiefgründiger.

Wir haben alle ein Fable für Fantasy oder Science Fiction. Wer fiebert schließlich nicht mit Frodo, Luke oder John Snow mit? Wer hat nie etwas geliebt und regelrecht verschlungen, wenn es einen bestimmten Nerv getroffen hat? Seien es Bücher, Spiele, Filme, Serien oder gar eine Bundesligasaison. Aber dann trifft uns alle irgendwann unweigerlich der „Chipstüteneffekt“. Sobald die Finger beim genüsslichen Verzehr das erste Mal den Boden der Packung berühren, entsteht ein trauriges Gefühl. Jeder kennt diesen Effekt auch von einer guten Serie oder einem guten Buch. Überzeugen die ersten beiden Folgen oder Kapitel, schaut man direkt nach, wie viele Staffeln oder Bände es noch gibt.

Das ging uns allen auch so. Denn auch unser gemeinsames Hobby, jenes Online-Spiel, verlor letztlich seinen Reiz, als das Ende am Horizont zu sehen war. Denn alles Gute ist nun mal endlich, oder? Zumindest lehrt uns das die Welt, denn beinahe jede Geschichte hat ein Anfang und ein Ende oder weist irgendwelche Lücken auf, die ungefüllt bleiben. Aber das hat unsere Welt doch auch nicht, oder? Warum müssen fiktive Geschichten immer in eine Trilogie oder Ähnliches passen?

Dann entstand die Hoffnung, dass es doch irgendetwas für unseren Geschmack geben muss. Etwas, in dem wir uns wiederfinden können. Etwas, das uns erneut eine erfüllte Freizeit beschert und das wir vor allem, wie damals schon, mit anderen teilen können. Damit man darüber diskutieren, sich gegenseitig bislang unbekannte Details verraten und zusammen etwas Neues entdecken kann.

Doch wir fanden nichts. Kein nachhaltiges Spiel, das uns begeisterte. Nichts, dass die virtuelle Welt mit der analogen verbindet. Nichts, auf das wir uns einigen konnten, da immer irgendwer etwas – berechtigterweise – auszusetzen hatte. Und dann kamen Abend für Abend die immer selben Fragen auf. „Warum gibt es das noch nicht?“, „Will niemand mehr etwas anspruchsvolles konsumieren?“, „Gibt’s echt nicht mehr auf dieser Welt?“. Ja, sie könnten auch vom Stammtisch stammen. Irgendwann, nach vielen langweiligen Abenden, entstand dann die trotzige Idee, das einfach zu ändern. Wenn es etwas eben noch nicht gibt, warum Trübsal blasen, statt selbst anzupacken?

Wir brauchten recht lange, um uns darüber einig zu werden, was wir eigentlich wollen. Und dann mussten wir uns erst mal die Zeit freischaufeln, die uns neben Familie und Beruf noch blieb, um überhaupt an etwas so ambitioniertem arbeiten zu können. Wir lernten eine gänzlich neue Arbeitsweise kennen. Wir lernten, eigenverantwortlich etwas aus dem Nichts zu erschaffen. Doch dieses Etwas wuchs stetig und je länger wir daran arbeiteten, desto tiefer zog es uns in seinen Bann.

Das war vor 10 Monaten. Heute stehen wir vor Euch und präsentieren euch Dystopia, eine Welt, in die wir Euch einladen wollen, sie mit uns gemeinsam zu gestalten. Eine Welt, die kein Schwarz oder Weiß kennt, sondern so grau ist wie das Leben selbst. Magisch und voller Geheimnisse. Bitterböse, tödlich und doch wunderschön. Eine Welt, die ihre eigene, unendliche Geschichte schreibt. Eure Geschichte.

Willkommen in Dystopia,
willkommen bei Beyond Worlds

Thomas Grübel

Mit seinen 41 Jahren ist unser Thomas (Spitzname Tom) nicht nur die Stimme der Vernunft, sondern auch die gute Seele des Teams. Er arbeitet als Fruchtsaftmeister im schönen Kanton Aargau und gilt bei uns als der Vater der Kompanie. Niemand vermag es auch nur im Ansatz so gut, das Lebendige mit dem Statischen zu verbinden. Er ist sehr feinfühlig und weiß auf fast schon magische Art und Weise, was das Team gerade braucht. Tom kann nur durch seine Anwesenheit einen noch so schlechten Tag zum Guten wenden oder auch die dringend benötigte Standpauke halten, wenn es mal nicht so läuft. Er kümmert sich hier viel um die Artworks und hat unser Logo entworfen. Das wichtigste an ihm ist aber diese unvergleichlich gute Laune, mit der er wahrlich jedes Treffen zu einem Event macht. Auch die mahnende Stimme liegt ihm gut und er ist der soziale Nukleus unseres Teams. Ohne Tom wäre alles doof.
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Rouven Kiparra

Man könnte ihn das belletristische Gewissen nennen. Rouven ist einer der besten Analytiker, die wir hätten finden können. Obwohl er eigentlich mit seinen 39 Jahren zurzeit als Elektriker nahe der deutsch-niederländischen Grenze arbeitet, stecken unglaublich viele Talente in ihm, die immer genau dann zum Vorschein kommen, wenn man sie dringend benötigt aber nicht weiß, woher man sie bekommen kann. Teaminternen Berichten zufolge ist er eine höhere Spezies, die einfach alles kann und sich eine spaßige Zeit auf der Erde macht. Er führt akribisch unser Wiki, schreibt an der Geschichte mit und testet fast alles auf Herz und Nieren. Rouven schafft es wortwörtlich, die Nadel im Heuhaufen zu finden, um sie dir beim nächsten Meeting auf den Stuhl zu setzen. Deshalb nehmen auch alle Polster mit zu unseren Konferenzen. Durch seine präzisen Arbeiten können wir die ganzen Wiedersprüche und Ungereimtheiten aufdecken und korrigieren, die uns an so vielen anderen Universen stören.

Karl Werner

Ist das mit Abstand größte Talent, dass wir im technischen Bereich zu bieten haben. Mit seinen 26 ist er der jüngste und studiert momentan Informatik in Erlangen. Egal was im technischen Bereich anfällt, Karl bekommt das hin. Er liebt Herausforderungen und geht mit seiner erfrischenden und unbeschwerten Art an Probleme, die der Rest des Teams gemeinsam so nicht lösen könnte. Doch nicht nur sein technischer Sachverstand macht Karl zu einem unersetzlichen Mitglied der Gruppe, sondern auch seine perfektionistische Besessenheit, mit der er Fehler sucht und findet, wie ein Staubsauger die Knöpfe auf dem Wohnzimmerteppich. Karl gibt allen sich auftuenden Baustellen den endgültigen Feinschliff, den sie benötigen. Seinen kritischen Beiträgen folgen ausnahmslos immer die ausschlaggebendsten Verbesserungen. Er bringt durch seine ansteckend gute Laune eine wichtige Harmonie ins Team. Nur beim Programmieren darf man nicht neben ihm sitzen, sonst versteht man nur Senktal.

Felix Nyenhuis

Ist sicherlich der führende Kopf, wenn es darum geht, alles miteinander zu verknüpfen und so das große Ganze im Auge zu behalten. Er ist die Brücke zwischen uns und lässt alles in geordneten Bahnen zusammenlaufen. Mit äußerst bissigem Humor gesegnet, macht er aus jeder noch so faden Teamsitzung ein Highlight. Durch seine literarischen Fähigkeiten und seine kritische und reflektierte Sichtweise schafft es Felix stets, das Beste aus allen herauszuholen und uns zu immer neuen Höchstleistungen anzuspornen. Seine breit gefächerten Talente ermöglichen es ihm, jeden bei seiner Arbeit zu unterstützen und immer wieder neue Aspekte in Betracht zu ziehen. Felix ist 31 Jahre jung, stammt aus Bielefeld (ja, das gibt es!) und arbeitet hauptberuflich als Webentwickler. Als kreativer Mittelpunkt hat er seine Finger überall in Dystopia – und leider, wenn man mal nicht hinschaut, auch in der Minibar. Aber er will es ja nicht gewesen sein.
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Genevieve Metzing

Eigentlich möchte Genevieve einfach Jenni genannt werden, obgleich ihr besonderer Name eigentlich gut zu ihrem besonderem Wesen passt. Jenni hat die fantastische Welt kindlicher Fantasie schlicht nie verlassen, auch wenn sie mittlerweile eine erwachsene Frau ist, die als Fotomedienlaborantin ihren Alltag bestreitet. Sie unterstützt uns stets mit kreativen Ideen und ihren lyrischen Talenten, die mit Worten zu malen vermögen. Ihr Empathie kommt nicht nur den fiktiven Charakteren Dystopias zugute, sondern auch dem Team, das sie mit ihrer immerwährender guten Laune, ihrem Humor, aber auch mit einer respektablen Schlagfertigkeit bereichert. Jenni ist ehrgeizig, perfektionistisch und lernbegeistert. Sie stellt sich gern neuen Herausforderungen und ist Feuer und Flamme für diese Unternehmung, was eine hohe Ansteckungswirkung auf den Rest des Teams hat. Zu ihren Aufgaben zählt die Erstellung von Inhalten sowie die Qualitätssicherung selbiger. Doch auch sonst bringt sich Jenni eigentlich fast überall ein und unterstützt gern bei verschiedensten Themen. Auch wenn sie das neuste Mitglied dieses Teams ist, haben wir das Gefühl, als sei sie schon immer dabei gewesen.

Manuel Dornbusch

Kennt Ihr den Ü-Ei Test? Manu meistert ihn wie kein Zweiter. Weitsicht und Geduld sind seine Stärken, die dieses Projekt überhaupt erst möglich machen. Die Kunst ist nicht, gute Ideen zu haben, sondern sie strukturiert und in der richtigen Reihenfolge zusammenzustecken. Nur das ist nachhaltig und genau das macht Manu aus. Obendrein macht er Dinge, die kein Mensch versteht. Zum Beispiel als Einziger über seine eigenen Witze lachen, für 10 Minuten, am Stück. So schlecht die Witze auch seien mögen, so ansteckend sind seine Heiterkeit und seine unbändige Motivation, die Dinge voran zu bringen. Manu ist ein Arbeitstier, behält stets den Überblick und weiß die Menschen zu nehmen. Seine ausgeprägte Menschenkenntnis findet sich auch in der Geschichte wieder, wo sie den Charakteren eine komplexe und interessante Entwicklung schenkt. Außerhalb Dystopias ist Manu 30 Jahre alt (behauptet er jedenfalls) und betreibt seinen eigenen Online-Shop für analoge(!) Spiele.

 

 

Stand: 24. November 2019
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